Über mich…

Ene mene miste, es rappelt in der Kiste, ene mene meg …

Wer schreibt hier?

Ich betrachte die Welt durch eine rationale, kausale Brille und besitze gleichzeitig eine hohe Empathie für mein Umfeld. Wenn man Zusammenhänge, Muster und gesellschaftliche Dynamiken schnell erfasst, nimmt man die Welt um sich herum zwangsläufig etwas anders wahr. Im Alltag führt das oft zu einer spürbaren kognitiven Asymmetrie: Man sieht logische Widersprüche, geopolitische Absichten oder das einfache Prinzip von Ursache und Wirkung, während diese Themen für die breite Masse im Alltag oft nebensächlich sind.

Früher habe ich versucht, mich mit diesen Analysen aktiv einzubringen – unter anderem in der Lokalpolitik in Brüggen. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die Mechanismen dort oft starren Parteibuch-Mustern folgen. Als der unterschwellige politische Druck schließlich spürbar in mein Privatleben übergriff, habe ich die Reißleine gezogen. Ich habe mich aus der aktiven Politik und der öffentlichen Berichterstattung darüber komplett zurückgezogen. Das Spiel wurde schlicht langweilig.

Nach tiefen gesundheitlichen Einschnitten – darunter zwei Wiederbelebungen und die Erfahrung, nach einem Koma noch einmal komplett bei Null anfangen zu müssen – verschieben sich die Prioritäten ohnehin. Man lernt, die eigene Zeit und Energie radikal vor Nebenschauplätzen, digitalem Lärm oder persönlichen Diffamierungen zu schützen.

Diese Website ist kein klassisches Medium, kein politisches Sprachrohr und ganz sicher kein Versuch, irgendwen zu missionieren oder „aufzuwecken“. Jeder Mensch setzt seine eigenen Prioritäten, und das ist völlig in Ordnung. Man kann ökologisch denken und handeln, ohne grün zu sein. Man kann sozial und humanistisch denken, ohne links zu sein. Und man kann seine Heimat und seine Kultur lieben, ohne rechts zu sein.

Um der Isolation im Denken zu begegnen und den Kopf frei zu bekommen, habe ich mir dieses Archiv geschaffen. Es ist mein persönliches, digitales Notizbuch, in dem ich Daten, Beobachtungen und meine langjährigen Projekte strukturiere – wie meine Webseiten über Brüggen, die ich seit 2006 betreibe und in denen meine Verbundenheit zu Themen wie Heimatliebe und Natur ihren Platz findet.

Dieses Archiv entspricht meinen Werten, meiner Logik und meiner pro-bono-Ethik – unabhängig, unbezahlt und frei von der Gier nach Posten oder digitalem Hype. Die gesammelten Informationen und Analysen stehen einfach für sich selbst. Wer darin einen Mehrwert sieht und logische Zusammenhänge abseits vorgefertigter Narrative schätzt, darf sich hier gerne umsonst umschauen.

 

über elmar storch

* make my day (mein Kinderfoto oben -geändert-)

Das Kinderfoto von MIR SELBST als 3-Jähriger in Tunesien am Strand führte zu einer Ermittlung.
Ne, was habe ich gelacht am Telefon.
Und WIR hier privat lachen immer noch.

Aber so ist unsere Gesellschaft heute.
Immer mehr anonyme Eierlose, lach.
Und die, die es glauben und weiterverbreiten sind nicht besser als der Mob im Dritten Reich, der Nachbarn anschwärzte und Juden meldete.

Da sieht man, warum die Polizei ausgelastet ist und den wirklichen Verbrechen nicht nachkommen kann.

 

** siehe auch:  Der moderne Blockwart

 

„Werft den pösen Purchen zu Poden“