Enthaltungen schwächen die Demokratie

Enthaltungen schwächen die Demokratie

Die Politik wählt immer öfters das Mittel der Enthaltung wenn ein Thema zu unangenehm wird.

Dabei die Frage warum Enthaltungen?

  • Tor 1: „Bringt eh nix sich dazu zu äussern, also weiter“
  • Tor 2: „Angst vor sozialen Konsequenzen … Angst vor Wählern, Kollegen, etc.“
  • Tor 3: „keine Eier“

Dem Bürger wird eine Stimmenthaltung gar nicht eingestanden bei der Wahl.

Zitat Bundeswahlleiter: „Die Möglichkeit einer Stimmenthaltung auf dem Stimmzettel ist gesetzlich nicht vorgesehen.“

Zitat Deutscher Bundestag: „Ohne regelmäßige Wahlen gibt es keine Demokratie.“

Wenn mein gewählter politischer Vertreter sich nun enthält, was ist das dann?
Dann ist meine Stimme letztendlich auch wertlos, oder nicht?
Nun zu 90% JA.
Der Fall, dass die ausschlaggebenden Stimmen von denen sind, die sich nicht trauten eine klare Stellungsnahme abzugeben, ist doch recht gering.
Hinzu käme, dass der Erwartungsdruck (sozial oder kollegial) noch schwerer wiegt.

Man sagt sich dann:
„Ich wähle keinen Jain-Sager. Da kann ich meine Stimme auch vorweg ungültig machen.“

Nette Worte, doch bei den Meisten Menschen ist diese bis zur nächsten Wahl vergessen (kollektive Demenz).

Gruppenzwang (Partei) und es allen Recht machen zu wollen ist nunmal immer gesellschaftsfähiger.

Bloß keinen Fehler machen.


Nun, dann kommen wir mal von den allgemeinen Hintergründen zu praktischen Enthaltungsbeispielen…

  1. Vor dem Standesbeamten: Der Befragte enthält sich der Stimme
  2. Der ausführende Fußballer vor dem Elfer: „Ich enthalte mich“
  3. Soll ich fortfahren mit Beispielen?

Ja oder nein, teilnehmen oder gehen, aber nicht dem Bürger ins Gesicht lachen

So züchtet man Politikverdrossenheit

Politikverdrossenheit
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