Brüggen – Bracht – Born

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BBB – Brüggen – Bracht – Born

Vorab:
Ich möchte keine Meinung verzerren !!
Schreibe nur mit … so neutral und faktisch als möglich.

Es folgen Auszüge aus Mitschriften von öffentlichen Rats-, Bau-, Umweltausschußsitzungen.
Meist war ich der einzige neben der Presse (Rheinische Post), die am nächsten Tag fertige Ausschusssitzungsberichte von der Gemeinde gestellt bekam, der von den Bürgern anwesend war.

Sehr interessant war die Tatsache, der Live-Mitschriften meinerseits und die neutral bis wohlwollend formulierenden Presseberichte im Tagesanschluß.

Auch hier muss man wissen, dass in einem Jahr die Pressemitglieder mehrfach auf „Bitten“ „ausgetauscht“ wurden.
Selbst lernte ich mehr als drei Personen kennen.

  • Baumschutzsatzung wird trotz Bürgerbegehren mehrfach abgelehnt durch den Rat mit der Aussage „zum Wohl der Bürger“.
  • Bürger teilen seit Jahren Ihre Sorgen über große alte Bäume im Bereich Vennmühlenweg mit, Fehlanzeige.
    Erst durch ein neu erschlossenes Wohngebiet kommt es zu einer Fällung des kompletten Bestands der Bäume mit weit über 1 m Stammumfang innerhalb der Schonzeit laut Bundesnaturschutzgesetz.
  • Brüggen entfernt Mülleimer in Naherholungsgebieten aus KOSTENGRÜNDEN (mehrfach erwähnt … nun wird diese Aussage revidiert).
    (eine von zahlreichen Sammelaktionen. hier: 24.12.2021)
  • Gemeinde lehnt Zusammenarbeit mit angrenzenden Gemeinden (NL) zum Tourismuskonzept ab (Live-Konferenz), man möchte eigene Wege gehen.
  • RP wird scharf angegangen wegen evtl. Geldenpässen der Gemeinde auf einer öffentlichen Kundgebung (Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Kreuzherrenplatzes).
  • Das Ende des Brüggener Schwimmbades ist schon lange besiegelt. Das Grundstück des Schwimmbads inkl. das der ehemaligen Pfarrhauses am Hagenkreuzweg sei ein Sahnestück für neue Baugebiete. Eine Kostenteilung durch ein gemeinsam betriebenes Schwimmbad mit der Gemeinde Niederkrüchten könnte dies möglich machen.


Beobachtung:

Es wird mit der Natur und der historischen Altstadt geworben, aber moderne Neubauten hochgezogen und die Natur … nun ja, die muss sich selbst helfen.
Schade, das untergräbt die Glaubwürdigkeit.
Bäume, Bulldozern, Bauen.

Vergangenheit

vergangenheit

Du weinst der Vergangenheit nach.
Lebst im Früher.
Nichts wird genauso sein wie einst.

Das alte Jetzt gesellt sich zu den Erinnerungen
und formt das derzeitige Dasein.

Arrangiere dich mit der Gegenwart, sonst wirst du selbst zur Vergangenheit.

Beeinflussen

beeinflussen

Wir lassen uns oft von den Menschen beeinflussen,
Die nicht durch unsere Augen sehen.

Akzeptanz

akzeptanz

Zwischenmenschliche Akzeptanz und Toleranz leben in Koexistenz zu- und miteinander.

Wenn man allein die Herkunft des Wortes liest … Akzeptanz = akzeptieren ist es ganz offenlichtlich.
Erst wenn man das Handeln des anderen akzeptiert, sich innerlich damit auseinandergesetzt hat und in dessen Lage versetzen kann, ist man letztenlich auch erst so weit dessen Verhalten zu tolerieren.
Dabei ist akzeptieren nicht gleich hinnehmen !

Bei Gefühlen stehen wir da vor einem ganz großen Problem.

Liebt man die Person gegenüber, will ihr nur das Beste, dann sollte man ihr auch Freiheiten geben können.
Wieviele genau, muss GEMEINSAM entschieden werden.
Dies geht allerdings nur auf der vollen Vertrauensbasis.
Macht einer was hinter dem Rücken, ist es hinfällig und derjenige hat alles verspielt.
Offenheit > Vertrauen > Akzeptanz > Toleranz.

Man sieht die Basis zu Akzeptanz und Toleranz ist Vertrauen.
Für egoistische Spielereien ist da kein Platz.

Die einen schaffen es, die anderen zerbrechen dran … das ist ganz individuell.

Die letzte Rose

die letzte rose

Wir kannten uns nur kurz, waren Nachbarn.
Ich zog erst vor Jahren hier hin … ein Glücksfall hier was zu bekommen.

Nette Zaungespräche, wie man so sagt.

Du mochtest Rosen und ich verpflanzte meine, so dass du sie sehen konntest.
Es ist eine Edelrose mit betörendem Duft.

Ab Frühling schenkte ich dir immer eine Blüte.
Du liebtest ihre parfumähnliche Note.
Rein und unverschnitten.
„Ah, da ist mein Rosenkavalier“ sagtest du und wir lachten beide.

Geboren 1934 in Danzig. Geflüchtet vor den Russen. Untergekommen bei Freunden in Bremen.
Du hast mit für die Familie gearbeitet.

Deine Mutter ging mit dir eines Tages zum Buttermarkt und lies einen Luftballon mit einer Karte steigen … „Bitte schreib zurück“.

Ein Junge fand den Ballon und er schrieb zurück, besser noch, er besuchte dich.
Ihr verliebtet euch, wurdet ein Paar, habt geheiratet und bekamt eine Tochter.

Deinen Mann verlorst du vor 19 Jahren.
Egal wie hart der Verlust für dich war, du bliebst in eurem gemeinsamen Haus.

Wenn Zeit war und du es zuließt, half ich dir.
Brachte und holte die Mülltonnen. Besorgte gelbe Säcke bei der Gemeinde.

Nach einem Sturz warst du lange in der Reha und ich schaute immer mal mit den Nachbarn nach dem Rechten.
Du wolltest immer zurück nach Hause.

Tage nach deiner ersehnten Rückkehr sah ich einen Krankenwagen mit dem du abermals fort fuhrst.

Im Hospiz ließ ich dir eine Rose bringen.
Dein Schwiegersohn sagte mir wie sehr du dich gefreut hattest als du dran rochst und einen Moment wieder da warst, lächeltest.

Der Wind war kalt auf dem Friedhof als ich diese Worte hörte und Tränen kullerten.

Diese letzte Rose ist für dich